Worte aus der Stille
Gespräche und nonduale Meditationen mit Ahlaad über Achtsamkeit und das Wesen des Seins. Nähere Infos und Meditationsangebote siehe www.rfbs.ch
Gespräche und nonduale Meditationen mit Ahlaad über Achtsamkeit und das Wesen des Seins. Nähere Infos und Meditationsangebote siehe www.rfbs.ch
Episodes
Sunday Nov 16, 2025
Licht in dunkle Zeiten bringen
Sunday Nov 16, 2025
Sunday Nov 16, 2025
In diesem Workshop werden die menschlichen Bedürfnisse und der Umgang mit schwierigen Zeiten behandelt. Ahlaad führt die Teilnehmer durch eine dreistufige Hierarchie von Bedürfnissen: die grundlegenden physischen #Überlebensbedürfnisse, die sozialen Bedürfnisse (wie Anerkennung und Akzeptanz) und die spirituellen Bedürfnisse. Ein zentrales Thema ist die Bewältigung „dunkler Zeiten“, die oft entstehen, wenn soziale Bedürfnisse unerfüllt bleiben. Ahlaad betont die Wichtigkeit der #Selbstwirksamkeit, indem man durch #Achtsamkeitsübungen und die #Selbstakzeptanz – unabhängig von äusserer Bestätigung – inneren #Frieden findet, um zu wachsen und Krisen zu überwinden. Die Teilnehmer werden zu einer Schreibübung aufgefordert, um ihre Bedürfnisse und die Wege zur Erfüllung selbst zu definieren und so die liebevolle #Beziehung zu sich selbst zu stärken.
Monday Sep 29, 2025
Dialog des Workshops: "Das Geschenk des Lebens erkennen"
Monday Sep 29, 2025
Monday Sep 29, 2025
Die Audio-Auszüge stammen aus einem Workshop, der sich mit dem Thema «Das Geschenk des Lebens erkennen» befasst und eine angeleitete Achtsamkeitsmeditation beinhaltet. Der Sprecher lädt die Zuhörer ein, sich auf ihren Atem zu konzentrieren, um das Leben als ein kostenloses und unaufgefordertes Geschenk zu erkennen, welches sofort das Nervensystem beruhigt. Ein zentrales Thema ist die Umkehrung der Perspektive vom ständigen Streben nach Selbstoptimierung und Wettbewerb hin zum Geben und Schenken, was als die Energie des «Königs» im Gegensatz zum «Bettler» beschrieben wird. Der Workshop schlägt vor, die eigenen Probleme loszulassen, indem man sich auf das Geben von Lebenszeit und Aufmerksamkeit an andere Menschen, Tiere und die Natur konzentriert, was paradoxerweise auch bei der Lösung persönlicher Konflikte und der Akzeptanz von Krankheiten hilft. Durch diese Verbindung mit der Umwelt und das Bewusstwerden des eigenen Lebens als Teil eines grösseren Ganzen erfahren die Teilnehmenden eine tiefe Erfüllung, die nicht von externen Erwartungen abhängt.
Thursday Aug 21, 2025
Dialog des Workshops zum 10. Ochsenbild: "Zurück auf den Marktplatz"
Thursday Aug 21, 2025
Thursday Aug 21, 2025
Das zehnte Ochsenbild symbolisiert die Rückkehr des Hirten auf den Marktplatz, um innere Erkenntnisse im Alltag anzuwenden und die Totalität durch den Körpergeist in die Welt zu tragen.
Die innere Entwicklung soll nicht im Verborgenen bleiben, sondern durch Begegnung und Interaktion sichtbar werden.
Man soll nicht das Leben anderer kopieren, sondern den eigenen, einzigartigen Weg gehen, frei von Konditionierungen und intuitiv handeln.
Der befreite Körpergeist kann lachend in der Welt agieren, selbst triviale Dinge tun und auf Augenhöhe mit anderen in Kontakt treten.
Das "Ich" repräsentiert jetzt die individuelle, von Lasten befreite Ausprägung des Körpergeistes, offen für alles.
Die zentrale Botschaft ist: "Jeder, den ich anschaue, ist Buddha" – alles in der Welt ist eine Manifestation Buddhas.
Thursday Aug 21, 2025
Meditation zum 10. Ochsenbild: "Zurück auf dem Marktplatz"
Thursday Aug 21, 2025
Thursday Aug 21, 2025
Die Meditation ermöglicht es, die Augen halb oder ganz geöffnet zu halten, um die Welt bewusst wahrzunehmen, während sich alles, einschliesslich der Gedanken, verlangsamt. Dabei wird klar, dass die Stille unabhängig von Wahrnehmungen existiert und das stille Bewusstsein die Ursache davon ist.
Man kann die Identifikationen mit Körper und denkendem Geist loslassen, im Vertrauen, dass das grosse Ganze (Totalität) den Körper am Leben erhält. Der Körpergeist wird dann nicht mehr durch Muster oder Konditionierungen gesteuert, sondern durch die Totalität, wodurch alles ganz einfach wird.
Aus dieser Stille heraus wird der Moment als Erscheinung des grossen Ganzen beobachtet, um Zugang zu Frieden zu finden, sogar mit offenen Augen.
Thursday Aug 14, 2025
Dialog zum 9. Ochsenbild: "Rückkehr zum Ursprung"
Thursday Aug 14, 2025
Thursday Aug 14, 2025
In diesem Audio werden die Erläuterungen zum 9. Ochsenbild von Ahlaad in einem Dialog zusammengefasst:
Das Ursprüngliche ist rein und klar, die unberührte Quelle des Bewusstseins, die Bestand hat.
Erscheinungsformen des Daseins sind flüchtige Illusionen des Werdens und Vergehens, die kommen und gehen.
Ruhe im Nichtbedingten bedeutet, sich in der Stille des Bewusstseins zu finden, nicht im bedingten Körper-Geist.
Das Durchdringen dieser Illusionen führt zu tiefem Frieden, da ihre substanzlose Natur erkannt wird.
Obwohl alles im Wandel ist ("Gewässer sind blau, Berge sind grün"), bleibt die unwandelbare Quelle die wahre Substanz.
Den Ursprung findet man ohne Anstrengung, indem man Konzepte loslässt und die Natur als Beispiel für Kraft und Stille betrachtet.
Thursday Aug 14, 2025
Meditation zum 9. Ochsenbild "Rückkehr zum Ursprung"
Thursday Aug 14, 2025
Thursday Aug 14, 2025
Die Meditation lädt dazu ein, die Augen offen zu lassen, sich zu entspannen und den Blick auf das gesamte Gesichtsfeld zu richten, ohne Fokus auf Details.
Man bemerkt eine Stille jenseits aller Wahrnehmungen (Sehen, Hören, Fühlen). Diese Stille ist die Stille des Bewusstseins; man nimmt sie nicht wahr, sondern man ist die Stille.
Die Übung ist es, die Welt aus dieser Stille heraus wahrzunehmen und zu erkennen, dass die Stille (und man selbst) überall ist.
Die Stille beobachtet das Werden und Vergehen; alles kommt und geht, die Stille bleibt.
Man soll diesen friedlichen Zustand geniessen und die Ruhe und Stille, die überall ist, beibehalten, wenn man den Blick wieder fokussiert.
Thursday Aug 07, 2025
Dialog zum 8. Ochsenbild: "Der Ochse und der Hirte sind vergessen"
Thursday Aug 07, 2025
Thursday Aug 07, 2025
Das achte Ochsenbild ist leer, da Ochse und Hirte vollkommen vergessen sind. Dies symbolisiert, dass alle Täuschung und Vorstellungen von Heiligkeit verschwunden sind. Es gibt kein "Ich" mehr, das etwas erreichen oder erleuchtet sein könnte. Man soll weder aktiv die letzte Erkenntnis suchen, da dies das Ego stärkt, noch sich nur im Alltag aufhalten. Vielmehr geht es darum, dass sich das Bewusstsein selbst erkennt, ohne dass eine identifizierte Person dies herbeiführen könnte.
Thursday Aug 07, 2025
Meditation zum 8. Ochsenbild: "Kein individuelles Ich mehr vorhanden"
Thursday Aug 07, 2025
Thursday Aug 07, 2025
Die Meditation wird mit geöffneten oder halbgeöffneten Augen und weitem, unscharfem Blickfeld praktiziert. Dabei soll man die Stille im Hier und Jetzt wahrnehmen, auch wenn alles im Fluss ist. Der eigene Körper wird als integraler Bestandteil des wahrgenommenen Bildes erkannt, nicht als abgetrennt. Letztlich führt dies zur Erfahrung, dass das individuelle "Ich" nicht existiert, sondern nur Wahrnehmungen und Gedanken.
Thursday Jul 31, 2025
Dialog zum 5. Ochsenbild: "Das Zähmen des Ochsens"
Thursday Jul 31, 2025
Thursday Jul 31, 2025
Er erklärt, dass Gedanken automatisch entstehen. Entspringen Gedanken aus Satori (Einheit) – wenn das "Ich" verschwindet – sind sie wahr und unkonditioniert, da dann Satori selbst denkt. Das Ziel ist nicht Gedankenfülle, sondern die Erfahrung der Einheit. Täuschung entsteht durch die Annahme eines separaten Subjekts. Der Aufruf "Halte den Nasenring fest" beschreibt einen Entwicklungszustand, wo das Ich noch präsent ist und glaubt, etwas erreicht zu haben, bevor das eigentliche Loslassen erfolgt.
Thursday Jul 31, 2025
Dialog zum 7. Ochsenbild: "Der Ochse ist vergessen"
Thursday Jul 31, 2025
Thursday Jul 31, 2025
Das siebte Ochsenbild symbolisiert, dass „alles eins ist, nicht zwei“ und unsere Wünsche, unser Ego sowie unsere Gedanken nicht vom Ganzen getrennt sind. Im Zen-Buddhismus ist dies eine zentrale Erkenntnis, die besagt, dass es keine Beziehungen zwischen Einzelteilen geben kann, wenn alles eine Einheit bildet. Indem man erkennt, dass der Verstand Konzepte wie den "Ochsen" (Vorstellungen, Wünsche) geschaffen hat, kann man diese loslassen. Der Hirte, der zu Hause ankommt, drückt die friedliche Erkenntnis dieser Einheit und Dankbarkeit für das Sein aus, in das er vollständig eingebunden ist.

Satyam Ahlaad
Einmal wöchentlich spricht Ahlaad aus der Stille zu Themen, die in der Satsanggruppe entstehen. Seine Sichtweise ist die nonduale. Er lebt in Zürich und führt mit seiner Partnerin das Yoga- und Meditationszentrum "Raum für Bewusst Sein" www.rfbs.ch.


